Artist | Band: Nifty's
CD | Album Titlel: Naftularasa
Release: 13.11.2009


INFO

Artist | Künstler: fabian pollack (guitar), michael bruckner (guitar),  thomas berghammer (trumpet), dominik grünbühel (bass), mathias koch (drums, xylophone)

Tracks & Titles:

Samples

Time

1

merry go round the a

05:13

2

octopussicat

06:10

3

slow farmers

06:59

4

naftularasa

05:29

5

when will we go to romania?

03:23

6

hope bungalow

05:00

7

bratratte 2

07:53

8

oysterfaank

05:33


Beschreibung: Nifty’s machen Naftularasa! Spätestens seit ihrem Newcomer World-Musik Preis 2006 und ihrer Auszeichnung zum Ö1-Künstler des Jahres 2007 sind Nifty’s in der Worldmusic-Szene kein Geheimtipp mehr. Nach ihrem erfolgreichen New-Klezmer-Debutalbum „Takeshi Express“ (2007/Extraplatte) gehen Nifty’s ihren Weg konsequent weiter. Ihren Weg? Wohl eher die Flucht aus jeder nur denkbaren Schublade. Im aktuellen line-up seit 2003 schreitet eine echte working band konsequent voran und die daraus entstehende Intensität lässt sich nicht mehr überhören. Nify’s haben auf ihrem neuen Album „Naftularasa“ einen höchst eigenwilligen Sound entwickelt, der sich den üblichen Beschreibungen widersetzt. Großartig down and dirty!

„Jeder hat seine Funktion, seine Rolle, seine Position, seine Pose. Aus einem Rollenbild aussteigen lässt sich nur, wenn man vorher in einem drinnen war. Genau damit spielen – im mehrfachen Sinne – die Herren von Nifty´s. Sie entwerfen eine Hörerwartung, um dieser dann nicht zu entsprechen. Sie rollen den roten Teppich aus, um ihn dann unter den Ohren wegzuziehen. So kann etwa eine Einleitung federleicht wie Roberto Benigni klingen (also zwischen Zirkus und Jim Jarmusch) – um dann einem robusten Schwermetalltransporter Platz zu machen. Ein „gschlapfter“ Polka-Schritt verändert sich – fast unmerklich – und wird zum schwebenden 7er. Ein rhythmisches Versatzstück aus der Klezmer-Tradition verheißt einen fröhlichen „freijlach“, wird dann jedoch aufgehalten, und frisst sich wie eine blockierte Kreissäge in den Boden der Musik.  […]
Wieso dies alles dann doch so selbstverständlich klingt, logisch wirkt, und auch vergnüglich bleibt, dürfte zunächst einmal daran liegen, dass die Band ganz einfach über meisterhaftes Handwerk verfügt, aus dem sich dann ja auch die wundervollsten Verrücktheiten bauen lassen.“
(Albert Hosp / ORF-Ö1)