
Künstler: Sophie Abraham (cello, voice, composition, lyrics)
Wie in ihrem 2021 erschienenen ersten Soloalbum „Brothers“ (nominiert für den Amadeus Award und den Preis der deutschen Schallplattenkritik 2022) sind auch bei ihrem zweiten Soloalbum „THE BEAUTY IN BETWEEN“ persönliche Erlebnisse Ausgangspunkt für die Kompositionen der Cellistin Sophie Abraham. Mit ihrem Instrument ertastet sie unbeschrittene Wege entlang stiller und heilsamer Explosionen, die sanft musikalische Schubladen und Stereotype sprengen und musikalische Genres erweitern. Entstanden ist ein eindringliches Plädoyer für die Relevanz eines Dazwischen.
„THE BEAUTY IN BETWEEN“ ist eine Ode an die Kraft der Zwischenräume, die unendlichen Facetten des Androgynen und nicht Festzulegenden. Sophie Abrahams Musik ist zugleich musikalisches, persönliches und gesellschaftspolitisches Statement für die Schönheit der Vielfalt – jenseits von Fronten, Grenzen und Ausschlüssen.
Weibliches in Männern und Männliches in Frauen entdecken
Eine klassische Cellistin, die doch nicht zu den Wiener Symphonikerin ging, macht Jazz und Experimente.
„Wenn jemand behauptet, seine Ansichten oder etwas auf politischer Ebene sei richtig, dann bezweifle ich das zutiefst, und es gibt mir ein Gefühl der Enge.“
Das ist einer der Gründe, warum die klassisch ausgebildete Cellistin Sophie Abraham ihr jüngstes Solo-Album „The Beauty In Between“ genannt hat. „Der Titel spielt auf meine Faszination für das Androgyne an“, erklärt die 39-Jährige im KURIER-Interview. „Ich liebe es, Weibliches in Männern und Männliches in Frauen zu entdecken, beziehungsweise finde ich, dass das überhaupt nicht so bezeichnet und differenziert werden muss.“
Brigitte Schokarth – 07.08.26
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„ES IST VOR ALLEM DIE SCHÖNHEIT IM SCHWIERIGEN, DIE MICH FASZINIERT“
Mit ihrem neuen Album „The beauty in between“ eröffnet SOPHIE ABRAHAM ein facettenreiches musikalisches neues Kapitel, das Intimität und klangliche Offenheit miteinander verbindet. Die Cellistin und Komponistin bewegt sich dabei souverän zwischen Klassik, Jazz und improvisierter Musik und schafft einen ganz eigenen Sound. Im Mittelpunkt der neun Stücke des Albums stehen die Schönheit der Zwischentöne, das Innehalten und die Kraft musikalischer Begegnungen. Die Stücke laden dazu ein, sich auf feine Nuancen und emotionale Tiefe einzulassen. Im MICA-Interview erzählt SOPHIE ABRAHAM von der Entstehung des Albums, was sie zu neuen Kompositionen inspiriert und wie sie den Spagat zwischen Musik und Familienleben schafft.
Robert Fischer – 20.07.26
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So sehr einen Schicksalsschläge aus der Bahn werfen können – sie eröffnen kreativen Geistern mitunter neue, schöpferische Wege. Sophie Abraham hatte bereits ihr erstes Solo-Album einer Familientragödie gewidmet (Brothers, 2021), nun hat das Ableben ihres Vaters markante Spuren auf dem Folgewerk The Beauty in Between hinterlassen: Mit einer schlichten, anrührenden Melodie erzählt der Opener Roadtrip von einer Erkundungsreise in schattigen Seelenregionen.
Christoph Irrgeher – 01.06.26
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Kraft im Dazwischen
Sophie Abraham und ihr neues Album „The Beauty in Between“
Die in Österreich lebende Journalistin Sophie Abraham bewegt sich seit Jahren mit bemerkenswerter Selbstverständlichkeit entlang musikalischer Übergänge. Klassik, zeitgenössische Musik und experimentelle Klangräume greifen ineinander, ohne dass sich ihre Arbeit eindeutig festlegen ließe. Nach ihrem Debutalbum „Brothers“ (2021), das unter anderem für den Amadeus Award nominiert war, legt sie nun ein Album vor, das noch stärker ins Persönliche geht.
hörb – Juni 2026
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Ein Album für Ihre Schwester
Die Pressbaumer Cellistin Sophie Abraham erzählt auf ihrem neuen Album „The Beauty in Between“ sehr persönliche Geschichten – von ihrer Familie, ihrer Schwester und ihrem Leben im Wienerwald.
Die Pressbaumer Cellistin Sophie Abraham legt mit „The Beauty In Between“ ihr zweites Soloalbum vor – und erzählt darin offen aus ihrem eigenen Leben. Es geht um Familie, Verlust, das Durchhalten und um die vielen Zwischentöne.
Schon ihr Debüt „Brothers“ sorgte für Aufmerksamkeit – es wurde für den Amadeus Austrian Music Award sowie den Preis der deutschen Schallplattenkritik nominiert. Mit dem neuen Werk wird Abraham noch persönlicher. „Das Dazwischen ist oft kleiner, als ich es gerne hätte“, sagt sie – und genau diesen Raum macht sie hörbar.
Birgit Kindler – KW 21/26
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